Einsatz mit Krone und Schärpe

rosenhoheiten

Rosenhoheiten werden nach drei Jahren Amtszeit in Treuchtlingen feierlich verabschiedet

KALBENSTEINBERG – Der letzte Abend als amtierende Rosenhoheiten verging viel zu schnell. Der feierliche Tag begann in der Ellinger Residenz mit Empfang und Begrüßund durch Landrat Wägemann. Die offizielle Abdankung erfolgte dann im Beisein 30 weiterer gekrönter Häupter in der Treuchtlinger Stadthalle, nachdem sich die beiden Hoheiten zuvor im Rathaus in das Goldene Buch der Stadt eingetragen hatten.

Drei wunderschöne, erlebnisreiche Jahre liegen nun hinter Rosenkönigin Hanna Steinbauer aus Sammenheim und Rosenprinzessin Tina Müller aus Kalbensteinberg, in denen sie den Kreisverband für Gartenbau und Landespflege repräsentieren durften.

Begonnen hatte ihre Amtszeit mit der Krönung in der Stadthalle Gunzenhausen. Alleine für den Kreisverband haben die beiden seither bei 80 Auftritten 15.000 km und zahlreiche Stunden im Auto hinter sich gelassen. Dabei ging es quer durch ganz Bayern und auch mal über die Landesgrenzen hinaus (Berlin, NRW, Südtirol).

Zu den Heimspielen gehörten die jährlichen Kerwa-Umzüge, das Brauereifest in Spalt, verschiedene Volksfeste von Nürnberg bis Ingolstadt und zahlreiche regionale Märkte und Messen. Besondere Highlights waren der Neujahrsempfang in München bei Ministerpräsident Seehofer oder der Deutsche Königinnentag in Blomberg (NRW). Der krönende Abschluss aber war der Wochenendbesuch in Südtirol anlässlich der Abdankung der dortigen Apfelkönigin.

Die beiden hatten immer viel Spaß, haben viel gelacht und viel gesehen, „was man ohne Krone nicht bekommt“, wie es in der Abschlussrede hieß.

Die scheidende Prinzessin Tina Müller war zudem auch immer wieder als Repräsentatin für die eigene Gemeinde, den Kalbensteinberger Obstbauverein und Echt Brombachseer im Einsatz mit Dirndl, Krone und Schärpe.

Nicht vergessen darf man, dass besonders die Familie im Hintergrund sehr viel geleistet hat. Neben so mancher organisatorischer Leistung gehörten dazu Fahrdienste ebenso wie der Erhalt der gute Laune. Und das gleich im Doppelpack, denn Schwester Julia hat seit 2017 das Amt der Kalbensteinberger Kirschenkönigin inne.

Seither waren die beiden oft gemeinsam bei Auftritten, weshalb Tina in der Laudatio der Schwester dann auch den geschwisterlichen Rat bekam, sich nun aber „ja nicht auszuruhen“, sondern sie ruhig weiterhin zu begleiten. ™

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *